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Leckortung

Speziell bei Flachdächern ist zunächst oft nicht zu klären, woher die Undichtigkeit stammt.

Wenn man bei Inaugenscheinname feststellt, dass eine manuelle Lecksuche zu aufwendig ist, gibt es die Möglichkeit, durch das Verlegen einer Ringleitung das Leck mit elektronischen Impulsen aufzuspüren.

Eine weitere Methode ist das Einblasen von Rauch, oder der Einsatz von UV – Tracermittel. Hierbei wird ein fluoreszierendes Mittel auf die Oberfläche der Dachbahnen gegeben. Danach kann, z.Bsp. durch Öffnen der Dachhaut mit einer UV-Lampe, festgestellt werden, wo das Wasser eingedrungen ist.

Welche Methode eingesetzt wird, richtet sich nach den Gegebenheiten auf der Baustelle.

Leckortungen werden ebenfalls beim Dachausbau durchgeführt, dabei wird geprüft, ob die Dampfbremse im Innenraum luftdicht verklebt ist. Diese Leckortung kann mittels Blower-Door-Testdurchgeführt werden.

Mit einem Feuchtemessgerät kann man, zerstörungsfrei bis 8 cm in einer Wand oder unter einer Abdichtung, Feuchtigkeit aufspüren. Hiermit lässt sich genau die Intensität der Feuchtigkeit messen.

Mit einem Infrarotmessgerät für Temperatur lassen sich Aussenwände abtasten und Temperaturunterschiede aufspüren. Damit kann festgestellt werden welche Bauteile z.B. kalt sind, sprich, wo Wärmebrücken am Gebäude sind.

Blower-Door-Test

Mit dem Differenzdruck-Messverfahren wird die Luftdichtheit eines Gebäudes gemessen. Das Verfahren dient dazu, Leckagen in der Gebäudehülle aufzuspüren und die Luftwechselrate zu bestimmen.

Durch die Druckdifferenz wird eine konstante Windlast auf das zu messende Gebäude simuliert.

Die Grundlage für dieses Messverfahren ist in der Deutschen DIN 4108,Teil7 gefordert.